Tauchabenteuer in Norwegen

Der wohl bei Tauchern aus aller Welt beliebteste See in Norwegen ist der Lyngstølsvatnet. An der Stelle des Gewässers stand noch bis 1908 ein Dorf, das nach einem Erdrutsch nach und nach von Wasser überflutet wurde und mittlerweile zur „Unterwasserwelt“ gehört. Es gibt jedoch noch viele weitere Tauchspots im Land, wenn auch teilweise in etwas versteckter Lage. Nur die wenigsten sind über die Landesgrenzen hinweg als Tauchplätze bekannt. So zum Beispiel der größte Gezeitenstrom der Welt, Saltstraumen bei Bodö oder der Schiffsfriedhof bei Nærøy. Hier können neben den Schiffswracks auch Seetangwälder bewundert werden. Flugzeugwracks, zusammen mit einem Korallenriff, können darüber hinaus in Trondheimfjord begutachtet werden. Eine besondere Entdeckung kann beim Tauchen auf den Lofoten gemacht werden, wo es in der Wintersaison teilweise Orcas zu sehen gibt. Die Küste der Finmark ist bei Tauchern bekannt für ihre großen Königskrabben. Trotz der relativ milden Wassertemperaturen, wird Tauchern empfohlen, die meiste Zeit des Jahres, Trockentauchanzüge zu tragen. Dann steht der Entdeckung Norwegens „unterhalb des Meeresspiegels“ nichts mehr entgegen.